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Thai-Kokossuppe (Tom Kha Gai)

Letzens habe ich mal wieder in einer dieser Frauenzeitschriften geschmökert. Dabei bin ich auf ein Rezept gestoßen, dass ich zwar schon x-mal gemacht habe, aber irgendwie fast vergessen hatte – die wunderbare Thai-Kokossuppe!

Deshalb bin ich gestern kurzentschlossen zum Asiatenladen meines Vertrauens (Soanh auf der Bismarckstraße in Mönchengladbach) gegangen und habe mir alle Zutaten besorgt, die mir noch zu meinem Glück fehlten. Kaum zu Hause angekommen, hab ich mir auch schon die Schürze umgebunden und die Messer gewetzt.

Der Einsatz hat sich echt gelohnt! Der Geschmack ist einfach sensationell – vorausgesetzt, Koriander, Ingwer und Galgant sind erwünschte Zutaten. Für alle, die sich bisher noch nicht an solche exotischen Zutaten rangetraut haben, kann dieses Rezept der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein.

Thai-Kokossuppe (Tom Kha Gai)

Die perfekte Suppe für den Frühlingsbeginn. Es finden sich hier so viele gesunde und heilende Zutaten, um nach den kalten Wintertagen mit Schwung in den Lenz zu starten.

  • 30 g Galgant
  • 30 g Ingwer
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 250 g Thai-Auberginen (ersatzweise kleine Auberginen)
  • 1 Tomate
  • 1 Bund Koriander
  • 150 g Shiitake-Pilze (ersatzweise Champignons)
  • 2 kleine Chilischoten
  • 2 Lachsfilet
  • 1 l Fischfond
  • 2-3 Kaffir-Limettenblätter
  • 600 ml Kokosmilch
  • 2-3 EL Fischsoße (asiatische)
  • 1 TL brauner Zucker (ersatzweise 1 Schuss Honig)
  • 2 Limetten (Saft)
  1. Als erstes wird der Ingwer und das Galgant fein geschält oder auch nur abgeschruppt. Dann beides in ganz feine Würfel schneiden (wer eine Küchenmaschine im Einsatz hat, kann damit auch alles richtig fein zerkleinern).
  2. Danach wird der Bund Koriander gewaschen, trockengeschleudert und die Stiele von den Blättern getrennt. Anschließend werden die Stiele in ca. 1 cm große Stücke geschnitten, die Blätter werden fein gehackt und getrennt von den Stielen aufbewahrt.
  3. Zitronengras säubern und die Enden mit der stumpfen Seite eines Messers zerdrücken. Anschließend in feine Streifen schneiden.
  4. Tomate und Auberginen waschen, trocknen und fein hacken.
  5. Die Pilze gründlich säubern und ebenso wie die Chilischoten in feine Streifen schneiden. Dabei die Kerne der Chilischote nicht entfernen.
  6. Den Lachs in mundgerechte Stücke schneiden.
  7. Den Fischfound, Ingwer, Galgant, Zitronengras, Kaffirblätter und Korinaderstiele in einen großen Topf geben und aufkochen lassen.
  8. Die Pilze, den Lachs und die Tomaten- und Auberginenstücke hinzugeben und alles 5 Minuten köcheln lassen.
  9. Dann die Kokosmilch, die Fischsoße und das Chili hinzugeben und bis knapp vor dem Siedepunkt köcheln.
  10. Abschließend mit Salz, Zucker und Limettensaft abschmecken. In eine Suppenschale geben und mit Korianderblättern bestreuen.
Wie bereits erwähnt habe ich alle Zutaten im asiatischen Lebensmittelladen erstanden. Inzwischen gibt es aber auch in jedem gut sortieren Einkaufsladen eine asiatische Ecke. Wer auf Bio-Quaität nicht verzichten möchte, muss vielleicht ein wenig länger suchen, doch das meiste ist inzwischen schon Standard.

Wer es lieber mit Fleisch mag, der tauscht den Lachs gegen Hähnchenfleisch und den Fischfond gegen Hühnerbrühe aus.
Ach, und für alle, die den Fischfond lieber selber machen, hier der Link zum Ziel.

Guten Appetit!

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